Resonanz übertrifft alle Erwartungen

Reger Andrang bei Einbruchschutzmesse der Schutzgemeinschaft Steinfurt

KREIS STEINFURT. Mit solch großer Resonanz hatten selbst die Veranstalter der Einbruchschutzmesse am Sonntag bei Natu-raGart in Ibbenbüren-Dörenthe nicht gerechnet. „Der Zuspruch hat alle Erwartungen übertroffen. Wir hatten ein sehr interessiertes Publikum und viele Besucher, die sehr konkrete Fragen zum Thema Einbruchschutz hatten“, zog Erwin Eismann, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Steinfurt, am Ende des Tages eine positive Bilanz. Zum zweiten Mal hatte die Schutzgemeinschaft Steinfurt zur Einbruchschutzmesse in den Palmengarten von NaturaGart eingeladen.

Die Vertreter der Schutzgemeinschaft informierten über Sicherungsmaßnahmen für Neubauten und Mög-lichkeiten der Nachrüstung. Dabei präsentierten sie neben mechanischen Vorrichtungen zum Einbruch-schutz auch elektronische Systeme und intelligente Technologien, die Einbrechern das Handwerk legen. Der Schirmherr der Veranstaltung, Landrat Dr. Klaus Effing, betonte, dass auch im Kreis Steinfurt die Zahl der Einbrüche steige. Vor diesem Hintergrund hätten die zertifizierten Handwerksbetriebe der Regi-on, die sich zur Schutzgemeinschaft zusammengeschlossen haben, die Zeichen der Zeit erkannt. Der Landrat bedankte sich bei den Vertretern der Polizei, die unermüdlich in Sachen Einbruchschutz und Tä-terverfolgung im Einsatz seien.

Erwin Eismann bedankte sich bei allen Ausstellern für deren Engagement in Sachen Einbruchschutz. Dankesworte fand er für Hausherr Norbert Jorek, der in diesem Jahr während der Einbruchschutzmesse auf das Eintrittsgeld in den Park von NaturaGart verzichtet hatte.

Schutzgemeinschaft Kreis Steinfurt 2016
Landrat Dr. Klaus Effing (2.v.l.) und Frank Tischner (2.v.r.), Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerker-schaft Steinfurt-Warendorf, testeten im Beisein von Andreas Ewering (l.), Alfred Engeler (Mitte, Kreis-handwerkerschaft) und Erwin Eismann (Schutzgemeinschaft), wie sich ein Fenster aufhebeln lässt.

Erwin Eismann als Vorsitzender bestätigt

Vorstandswahlen bei der Schutzgemeinschaft Steinfurt

KREIS STEINFURT. Erwin Eismann bleibt weiterhin Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Steinfurt. Während der jüngsten Versammlung wählte der Zusammenschluss von Handwerksunternehmen mit einer speziellen Qualifizierung zum Einbruchschutz den Unternehmer aus Hörstel-Riesenbeck erneut für zwei Jahre als Vorsitzenden. Alfred Engeler, Bereichsleiter Innungen der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf, wurde ebenfalls als stellvertretender Vorsitzender bestätigt. Zum Beisitzer wählte die Versammlung Klaus Eißing aus Horstmar. Die Mitglieder der Schutzgemeinschaft sprachen sich dafür aus, in diesem Jahr erneut eine Einbruchschutzmesse zu organisieren. Die Veranstaltung ist für den 6. November geplant.

Erwin Eismann Vorsitzender bestätigt
Die Mitglieder der Schutzgemeinschaft bestätigten den Vorsitzenden, Erwin Eismann (2.v.r), und den stellvertretenden Vorsitzenden, Alfred Engeler (3.v.r.), in ihren Ämtern.

Technik für mehr Sicherheit

Sechste Einbruchschutzmesse der Schutzgemeinschaft Steinfurt stößt auf große Resonanz

Wer zuschaut, wie Rolf Lohaus mit einem einfachen Hilfsmittel und wenigen Handgriffen ein Fenster öffnet, dem wird mulmig zumute. Es dauert kaum 15 Sekunden, bis der technische Berater des Büros Safe & Co der Kreispolizeibehörde Steinfurt und der Stadt Rheine das Fenster weit geöffnet hat. Welches Verhalten vor Einbrüchen schützen kann und welche technischen Hilfsmittel Einbrechern das Handwerk legen, erfuhren die Besucher der Einbruchschutzmesse am Sonntag im Palmengarten von NaturaGart in Ibbenbüren-Dörenthe. Dorthin hatte die Schutzgemeinschaft Steinfurt eingeladen. Schon zur Eröffnung der Messe waren alle Ausstellungsstände belegt.

Der Vorsitzende der Schutzgemeinschaft, Erwin Eismann, erinnerte daran, dass mit der dunklen Jahreszeit wieder die Hochphase für Einbrüche beginnt. Dabei reichten oft schon wenige technische Hilfsmittel, um Einbrechern das Handwerk zu legen. Ob es um Schutzfolien für Fensterverglasungen, mechanische Nachrüstungen für Fenster und Türen oder Alarmanlagen geht – die Mitgliedsbetriebe der Schutzgemeinschaft Steinfurt kennen viele technische Möglichkeiten, um das Zuhause sicherer zu gestalten. Das gilt nicht nur für Neubauten. „Oft kann man schon mit wenigen Mitteln vorhandene Fenster und Türen einbruchsicher gestalten“, sagte Erwin Eismann zur Eröffnung.

Im Namen des Kreises Steinfurt bedankte sich der stellvertretende Landrat Bernhard Hembrock bei den Mitgliedsbetrieben der Schutzgemeinschaft. Sie leisteten ihren Beitrag, um die Sicherheit von Verbrauchern in ihrem Zuhause zu erhöhen. „Bei einem Einbruch ist der emotionale Schaden nicht zu unterschätzen“, mahnte Bernhard Hembrock. „Oft reicht es schon aus, den Dieben die Arbeit zu erschweren. Viele geben dann auf.“

In der Schutzgemeinschaft Steinfurt haben sich verschiedenste Handwerksunternehmen aus dem Kreis Steinfurt zusammengeschlossen. In die Gemeinschaft, die unter dem Dach der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf (KH) angesiedelt ist, werden ausschließlich Betriebe aufgenommen, die durch ihre Betriebsausstattung sowie Qualifizierungsmaßnahmen fundierte Fachkenntnisse nachweisen können. Die Betriebe sind vom Landeskriminalamt (LKA) geprüft und als anerkannter Einrichter gelistet. Am Sonntag ging auch die NRW-weite Aktionswoche der Polizei „Riegel vor! Sicher ist sicherer.“ zu Ende. Vertreter der Kreispolizeibehörde nutzen die Einbruchschutzmesse, um über Vorsichtsmaßnahmen und Verhaltensregeln, um Einbrechern das Handwerk zu legen, zu informieren.

Zu Hause sicher
Carolin Hackemack, Geschäftsführerin des Netzwerkes "Zuhause sicher", sowie die Vorstandsmitglieder
der Schutzgemeinschaft Steifurt Klaus Eißing und Erwin Eismann (vorne, v.l.), präsentieren das Logo
des Netzwerkes. Nur qualifizierte Handwerksbetriebe dürfen mit der Marke werben. Über die gute Resonanz auf die Einbruchschutzmesse freuten sich: (v.l.) Heike Piepel, Leiterin Kommissariat Prävention und Opferschutz, KH-Hauptgeschäftsführer Frank Tischner, stellvertretender Landrat Bernhard Hembrock, Kriminalhauptkommissar Georg Greiwe, Rolf Lohaus (Safe & Co), Kreishandwerksmeisterin Erika Wahlbrink, Alfred Engeler, KH-Bereichsleiter Innungen, und Erwin Eismann, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Steinfurt.



Der WDR berichtete über das Netzwerk "Zuhause sicher"

Der WDR berichtete zum Auftakt der Einbruchschutz-Aktionswoche in NRW am 19.10.2015 über das Netzwerk "Zuhause sicher".
Den Bericht können Sie hier ansehen!

Einbruch einen Riegel vorschieben

Die Polizei schlägt in diesen Tagen Alarm:
Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt rasant. Was aber können Hausbesitzer und Vermieter ganz praktisch unternehmen, um Einbruch wirksam einen Riegel vorzuschieben? Die Schutzgemeinschaft Steinfurt weiß Rat.


Jedes Haus lässt sich mit relativ einfachen Maßnahmen sicherer machen“, sagt Erwin Eismann. Er ist Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Steinfurt, einem Netzwerk aus Handwerksbetrieben im Kreis. Hand in Hand mit dem Bürgerbüro „Safe & Co.“ der Polizei in Rheine geben die Mitgliedsbetriebe der Schutzgemeinschaft ganz praktische Tipps, wie Häuser und Wohnungen besser vor Einbruch geschützt werden können.

„Mehr als 80 Prozent aller versuchten Einbrüche scheitern an mechanischen Sicherungen“, sagt Eismann. Größte Schwachstelle: „Die Fenster im Erdgeschoss und Terrassentüren, Kellerfenster und – türen sowie Fenster oberhalb von Carports und Garagen.“ Oft reiche ein großer Schraubenzieher, um Fenster und Türen aufzuhebeln. Wer diese bereiche effektiv sichere, habe in Sachen Einbruchschutz einen großen Schritt getan.

Wie das ganz praktisch aussehen kann, erläutert Eismann: „Fenster lassen sich durch verdeckt liegende Pilzkopfzapfen-Verriegelungen im Fensterrahmen schützen.“

Eine Nachrüstung ist für alle Fenster möglich. „Bei einem Austausch wird die gesamte Beschlagtechnik umlaufend aus dem Fenster demontiert und im Fensterflügel wie im Blendrahmen erneuert“, so Eismann. „Am Mauerwerk passiert gar nichts“, nimmt er die Angst vor allzu großen Bauarbeiten. Ebenso ließen sich auch Terrassentüren nachrüsten. Kosten? „Je nach Fenstergröße können 250 bis 300 Euro an Material- und Arbeitskosten anfallen“, so Eismann.

Den Fachmann fragen Wer seine Haustüre einbruchsicher machen möchte, muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Um die 500 Euro koste es, das Schloss gegen ein sogenanntes Bolzen-Schwenkriegelschloss auszutauschen und eine durchgehende Schließschiene in den Blendrahmen einzuarbeiten. Auch auf das Türschloss sollten Hausbesitzer achten. „Wir empfehlen eine Profilzylinderabdeckung mit Kernziehschutz“, so der Fachmann.

Auch gegen Glasbruch von Fensterscheiben oder Türen kennen die Experten wirksame Mittel. Ganz gleich, welche Maßnahmen Hausbesitzer und Wohnungseigentümer ergreifen: „Sie sollten sich dringend an einen Fachmann wenden“, rät Eismann. „Sonst haben Sie am Ende viel Geld bezahlt und nur wenig Nutzen davon.“
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